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Johan Rockström

Vom 15. bis zum 17. Juli 2026 wird Johan Rockström als Albertus-Magnus-Professor zwei öffentliche Vorlesungen und ein Seminar an der Universität zu Köln halten.

Die Albertus-Magnus-Professur wurde an der Universität zu Köln im Gedenken an den mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus (1193 bis 1280) eingerichtet, der von 1248 bis 1254 in Köln am Generalstudium der Dominikaner lehrte. Auf diese Professur wird eine Persönlichkeit von internationaler Geltung berufen, die in öffentlichen Vorlesungen und Seminaren Fragen von allgemeiner Bedeutung behandelt, die derzeit in vielen Grundlagenwissenschaften, aber auch in der öffentlichen Debatte eine Rolle spielen.

Nach Arthur C. Danto (2005), Jean-Luc Nancy (2006), Giorgio Agamben (2007), Robert Audi (2008), Philip Pettit (2009), Enrique Dussel (2010), Noam Chomsky (2011), Martha Nussbaum (2012), John Searle (2013), Michael Tomasello (2014), Bruno Latour (2015), Judith Butler (2016), Georges Didi-Huberman (2017), Douglas R. Hofstadter (2018), Achille Mbembe (2019), Eva Illouz (2022), David Wengrow (2023) und Katherine Hayles (2025) freuen wir uns, dass Johan Rockström der Einladung zur Albertus-Magnus-Professur gefolgt ist.

Johan Rockström ist international für seine Arbeit zu Fragen der globalen Nachhaltigkeit und zu den planetaren Grenzen bekannt. Der schwedische Resilienzforscher ist einer der beiden wissenschaftlichen Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Außerdem ist er Professor für Erdsystemwissenschaften an der Universität Potsdam und Professor für Wassersysteme und globale Nachhaltigkeit an der Universität Stockholm.

Rockström berät zum Beispiel UN-Institutionen, spricht auf TED- Veranstaltungen und hat mehr als 150 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die von der praktischen Land- und Wassernutzung bis zur globalen Nachhaltigkeit reichen. Er wird von Clarivate Analytics zu den meistzitierten Forschern der Welt gezählt. Für sein Wirken wurde Röckström vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er für sein Konzept der planetaren Grenzen 2024 den auch als „Nobelpreis für Umwelt“ bezeichneten Tyler Prize for Environmental Achievement und im selben Jahr, gemeinsam mit Lucy Gilson, den Virchow-Preis für globale Gesundheit.

Wichtige Publikationen

  • Planetary Boundaries guide humanity’s future on Earth. In: Nature Reviews Earth & Environment. Band 5, 2024, S. 773–788.
  • Breaking Boundaries: The Science Behind our Planet. Dorling Kindersley, London 2021.
  • Eat Good – Das Kochbuch, das die Welt verändert. Gerstenberg, Hildesheim 2019.
  • Water Resilience for Human Prosperity. Cambridge University Press, 2014.
  • Mit Anders Wijkman: Bankrupting Nature: Denying Our Planetary Boundaries. Taylor & Francis, 2012.
  • Mit Malin Falkenmar: Balancing Water for Humans and Nature: The New Approach in Ecohydrology. Earthscan, 2004.

Veranstaltungen

15Jul

Albertus-Magnus-Professur | 19.30 Uhr | Hörsaal B (Hörsaalgebäude)

»Scientific Update on the State of the Planet«

16Jul

Albertus-Magnus-Professur | 19.30 Uhr | Hörsaal B (Hörsaalgebäude)

»Transformation Pathways for a Prosperous and Equitable Landing Within Earthʼs Safe Operating Space«

17Jul

Albertus-Magnus-Professur | 12.00 Uhr | Tagungsraum (Seminargebäude)

Public Seminar Johan Rockström im Gespräch mit Kate Rigby (Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung)